Die Rauhnächte im astrologischen Jahreskreis
Der astrologische Jahreskreis ist eine der ursprünglichsten und natürlichsten Formen, die Rauhnächte zu begehen.
Er verbindet die zwölf Rauhnächte mit den zwölf Monaten des kommenden Jahres und den zwölf Tierkreiszeichen.
Jede Rauhnacht öffnet symbolisch das Feld für einen Monat im Jahr 2026.
Du stimmst Dich an jedem Tag auf die jeweilige Zeitqualität ein – nicht, um etwas festzulegen, sondern um zu lauschen, wahrzunehmen und innere Bilder entstehen zu lassen.
Zuordnung der Rauhnächte zu den Monaten 2026
- 25.12. – 1. Rauhnacht | Januar 2026 – Steinbock
Lebensplan, Verantwortung, Beruf, Struktur - 26.12. – 2. Rauhnacht | Februar 2026 – Wassermann
Freiheit, Freundschaften, Visionen, neue Wege - 27.12. – 3. Rauhnacht | März 2026 – Fische
Seele, Intuition, Träume, Spiritualität - 28.12. – 4. Rauhnacht | April 2026 – Widder
Neubeginn, Mut, Tatkraft, Lebensenergie - 29.12. – 5. Rauhnacht | Mai 2026 – Stier
Werte, Selbstwert, Körper, Fülle - 30.12. – 6. Rauhnacht | Juni 2026 – Zwillinge
Kommunikation, Lernen, Austausch, Vernetzung - 31.12. – 7. Rauhnacht | Juli 2026 – Krebs
Gefühle, Familie, Herkunft, innere Sicherheit - 01.01. – 8. Rauhnacht | August 2026 – Löwe
Selbstausdruck, Kreativität, Lebensfreude - 02.01. – 9. Rauhnacht | September 2026 – Jungfrau
Ordnung, Heilung, Alltag, Achtsamkeit - 03.01. – 10. Rauhnacht | Oktober 2026 – Waage
Beziehungen, Liebe, Ausgleich, Harmonie - 04.01. – 11. Rauhnacht | November 2026 – Skorpion
Transformation, Tiefe, Wahrheit, Wandlung - 05.01. – 12. Rauhnacht | Dezember 2026 – Schütze
Sinn, Vertrauen, Weite, Lebensvision
Das Rauhnachtsritual – ein Weg ohne Druck
Du kannst die Rauhnächte ganz frei gestalten.
Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Alles, was Dich unterstützt, ist willkommen.
Dein Rauhnachtsaltar
Wenn Du magst, kannst Du Dir einen Rauhnachtsaltar vorbereiten.

- Drucke das Rauhnachtsmandala aus und lege es auf einen schönen Teller
- Zünde an jedem Rauhnachtstag ein Teelicht an
- Am Ende der Rauhnächte brennen zwölf Kerzen – als Symbol für die zwölf Monate des Jahres
Du kannst Deinen Teller schmücken und dekorieren:
- mit Naturmaterialien von Deinen Spaziergängen
- mit Steinen, Federn, Zapfen oder kleinen Fundstücken
- mit Dingen, die Dir intuitiv begegnen
Lass Dich führen – nicht planen.
Tag für Tag durch die Rauhnächte
Gehe die Rauhnächte Tag für Tag.
Nimm Dir Zeit – oder verschiebe Dein Ritual, wenn Dir gerade nicht danach ist.
Wichtig zu wissen:
Die Rauhnächte enden traditionell erst an Maria Lichtmess, am 02.02.
Der gesamte Januar trägt noch diese offene, magische Qualität.
Es gibt keine Eile und keinen Druck.
Vielleicht geschieht Folgendes:
Du bist am dritten Rauhnachtstag, doch innerlich meldet sich ein ganz anderes Thema – zum Beispiel Liebe, Beziehung oder Heilung.
Dann folge diesem Impuls.
Bleibe Deiner Intuition treu.
Die Seele kennt den richtigen Zeitpunkt.
Am Ende Deiner Rauhnächte hast Du 12 beschriebene Rauhnachtskarten.
Räuchern & Tagebuch
Wenn es Dir danach ist, kannst Du räuchern – zur Klärung, zur Einstimmung oder zum Schutz.
Aber auch hier gilt: Du musst nichts.
Sehr empfehlenswert ist ein Rauhnachtstagebuch.
Schreibe hinein:
- Gedanken und Gefühle
- Erkenntnisse und Visionen
- Zeichen und innere Bilder
- Deine Träume
Alles darf Platz haben. Nichts muss perfekt sein.
Der Abschluss der Rauhnächte – das Jahr begleiten lassen
Am 06.01., dem Tag der Heiligen Drei Könige, oder an einem anderen Tag Deiner Wahl, kannst Du – wenn Du möchtest – die Rauhnächte bewusst abschließen.
Nimm Dir dafür noch einmal Deine zwölf Karten zur Hand.
Mische sie verdeckt, ohne sie anzusehen.
Dann stecke jede Karte – ebenfalls ungesehen – in Deinen Jahreskalender, jeweils zum ersten Tag eines Monats.
So begleitet Dich die Weisheit der Rauhnächte durch das ganze Jahr.
Monat für Monat wirst Du an das jeweilige Thema erinnert, kannst es neu betrachten, hinterfragen, vertiefen oder bewusst manifestieren.
Nichts ist festgeschrieben.
Alles bleibt im Fluss.
Die Karten als tägliche Begleiter
Du kannst die astrologischen Rauhnachtskarten auch auf eine andere Weise nutzen:
Mische die Karten und ziehe Dir jeden Tag eine Karte, mit dem Thema, das Dich gerade rufen möchte.
Diese Methode eignet sich wunderbar, um:
- aktuelle Lebensthemen bewusst zu bearbeiten
- innere Prozesse zu begleiten
- Klarheit, Ausrichtung und Tiefe zu gewinnen
Auch hier gilt:
Es gibt keinen festen Ablauf.
Du folgst Deinem inneren Impuls.
Ein letzter Gedanke
Die Rauhnächte enden nicht abrupt.
Ihre Kraft wirkt leise weiter – durch den Januar hindurch und darüber hinaus.
Die Karten, die Rituale, die Gedanken und Träume sind keine Vorhersagen.
Sie sind Einladungen, Dein Leben bewusster zu gestalten.
Vertraue darauf:
Alles, was Dir in dieser Zeit begegnet, trägt Sinn.
Du bist geführt.
Auf Deine Weise.
